Vespa Alp Days 2010

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Ich habe mich entschlossen nach 12 Jahren wieder einmal an einem Vespatreffen teilzunehmen.

Nach Rücksprache mit Freunden vom VespaClub Eferding habe ich mich dann Freitag nach 18 Uhr auf den Weg gemacht von Klagenfurt Richtung Zell am See.

Geplant war es so, dass ich kurz nach 22 Uhr in Zell am See ankomme, ich wollte die Strecke auf der Autobahn zurück legen da ich mir somit den Katschberg und Obertauern erspart hätte. Kurz vor Pörtschach am Wörthersee, als ich im Windschatten eines Wohnmobils unterwegs war, kam dann die “Bremse” Kolbenklemmer im Teillastbereich, anfangs hab ich es auf die hohen Temperaturen geschoben, was wie ich jetzt weiß nicht der Grund dafür war.

Also runter von der Autobahn und weiter über die Bundesstraße durch die ganzen Ortschaften entlang des Wörthersees rauf bis Villach. An einer Kreuzung in Villach der nächste Schreck, FALSCHLUFT! Das darf nicht wahr sein, fährt man jeden Tag mit dem Roller nie hat es was und einmal willst wohin wirst so im Stich gelassen …..

An einer Bushaltestelle kurz gehalten, Backe runter und siehe da, der Original SI-Vergaser ist locker?!?!?! Eine Beilagscheibe hat sich aufgelöst, und der Rest…. good vibration!!

Ich spielte schon mit dem Gedanken retour nach Klagenfurt, ins Auto setzen und rausfahren, ich ließ mich aber nicht unterkriegen und fuhr zu den gelben Engeln, wo mir sofort wer half und ich überfroh war!

Mittlerweile ist es kurz nach 20 Uhr, und ich habe mir nur vorgestellt über die Berge und dann da raus, bald wirds dunkel… NICHT ABZUHALTEN gab ich Gas.

Die weitere Fahrt verlief ohne Probleme, kurz vor Zell am See, habe ich mir gedacht jetzt hat es einen Kolbenring genommen, Fehlzündungen, und wenn die Drehzahl in Standgasnähe kam, ist sie abgestorben, egal Hauptsache da!

Die Anstrengung wurde belohnt mit ein paar Hopfenkracherl, die Jungs aus Eferding waren schon ziemlich hergerichtet um 23 Uhr als ich eintraf 😉

Für Samstag war geplant, auf den Großglockner zu fahren (Abfahrt wäre um 10 Uhr gewesen), vorher mußte ich aber mal schauen was mein Roller hatte.

Nachdem wir das Frühstück verschlafen haben (ich habe seit 12 Jahren nciht mehr bis 10 Uhr geschlafen), gings in ein Kaffee im Ortszentrum zum Frühstück, nachdem sah ich mal meinen Roller an, spielte ein wenig an den Kabeln, die leicht abgeknickt waren und voila er lief wieder, also rauf auf den Großglockner!

Alle konnten nicht mitfahren… einfach die Bilder genauer anschauen!

Zu dritt machten wir uns auf den Weg nach oben, der Preis von 18€ ist pfffff aber im nachhinein jeden Cent wert! Es gab keine Probleme, bis auf das, dass es kurz vorm Ende angefangen hat zu regnen, und wir wegen unserer Kleidung umdrehten.

Nach kurzer Standzeit haben wir aber entschlossen doch ganz rauf zu fahren, und siehe da der Wettergott hat es gut gemeint mit uns es hat bis rauf nicht mehr geregnet!

Kurzer Rundumblick, und wieder auf die Roller und den Abstieg angegangen, wo es nach kurzer Zeit recht kräftig zu regnen begann….

Der weitere Verlauf des Tages war ruhig ohne jegliche Ausschreitungen 😉

Sonntag kam ich dann doch wieder zu gewohnter Zeit auf, kam auch zu meinem Frühstück, und die Heimreise traten wir alle gemeinsam für die ersten 20 km an, dann trennten sich unsere Wege, ich entschloss mich für die Autobahn und hab mir gedacht, ich dreh um und fahre alles Vollgas, was auch geklappt hat.

Eine letzte Schrecksekunde hatte ich noch bei einer Tankstelle, hat sich doch glatt die Mutter von der Motorhalterung gelöst, das wäre lustig geworden, wenn die Schraube durchgerutscht wäre 😉

Freu mich auf alle Fälle auf nächstes Jahr, bzw. fahre ich ja heuer noch auf ein Treffen mit.

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